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		<title>Traurig, früher warst du irgendwie besser</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 16:03:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/Foto-640x640.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Härter und Punkiger" title="Härter und Punkiger" /></p><br />Mein Ton ist rauer geworden. Das war mir auch schon aufgefallen. &#8220;Eine Sache, die ich früher sehr an dir geschätzt habe ist heute irgendwie anders. Ich mochte deine Art zu reden. Du warst irgendwie besser, als der Rest.&#8221; Das ist schätzungsweise das schönste Kompliment, dass ich seit langem gehört habe. Ich war einmal sehr stolz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/Foto-640x640.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Härter und Punkiger" title="Härter und Punkiger" /></p><br /><p>Mein Ton ist rauer geworden. Das war mir auch schon aufgefallen. &#8220;Eine Sache, die ich früher sehr an dir geschätzt habe ist heute irgendwie anders. Ich mochte deine Art zu reden. Du warst irgendwie besser, als der Rest.&#8221; Das ist schätzungsweise das schönste Kompliment, dass ich seit langem gehört habe. Ich war einmal sehr stolz darauf, dass ich es raus hatte zu reden, zu reden wie andere schreiben. Woran lag das, dass sich das geändert hat.</p>
<p>Ich bin in eine neue Umgebung gezogen mit dem grausigen Gefühl, dass dort niemand hochdeutsch spricht und man nur selten hört, wie jemand während einer Entgleisung in einen leichten Platt &#8211; Unterton verfällt. Viele Einflüsse verschiedenster Nationalitäten und Dialekte, viele für sich genommen angenehm, einige für mich nur schwer verständlich. Ich vermisse mein Hochdeutsch. &#8220;Hochdeutsch ist langweilig und hat keine Persönlichkeit&#8221; hieß es von Kommilitonen aus dem Saarland. Man erkennt nicht, wo ihr her kommt, eure Sprache hat keine Verbundenheit zu eurer Heimat und kein Gefühl.</p>
<p>Als ich noch jünger war, habe ich Dialekte und Floskeln schnell übernommen und in meine eigene Art zu sprechen und zu schreiben eingebaut. Eine Woche Berlin während der zehnten Klasse und der Slang war ganz klar zu erkennen. Eine Woche München in der Oberstufe halfen auch nicht, der Verständlichkeit beizutragen. Acht Monate in Trier schienen scheinbar nur dafür Sorge zu tragen, dass ich Fluchen gelernt habe, wie ein Irischer Hafenarbeiter und sich meine früher mal sehr beherrschte Ausdrucksweise abnutzte. Ich möchte das nicht.</p>
<p>Dialekte sind etwas schönes, wenn man damit aufgewachsen ist. Sie geben uns das Gefühl von Verbundenheit und von Heimat. Sie helfen einander wieder zu finden und schweißen zusammen. &#8220;Meiner Erfahrung nach fällt es Männern schwerer sich von der Heimat zu trennen. Sie kommen öfter zurück zu ihren Wurzeln, als Frauen&#8221; wollte man mir mit großer Überzeugung klar machen. Stimmt das? Ich lausche dem Stimmengewirr in meinem Lieblingskaffee und fühle mich zu Hause. Ich sollte an mir arbeiten.</p>
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		<title>Hands on: Pattern of Society</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 16:02:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img width="519" height="422" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/Untitled-2.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Copyright - http://www.patternofsociety.com" title="Pattern of Society - 01" /></p><br />&#8220;Famous Boys AND How They became Great Men&#8221; Für mich waren Krawatten immer irgendwie ein schwieriges Thema. Im Sinne von &#8220;Man möchte sich nicht verstellen und auch nicht älter machen, als man ist.&#8221; und wohl fühlen wäre auch noch ganz nett. So bin ich über den Blog von Andreas Gerads alias Stilmagazin auf den Krawattenhersteller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="519" height="422" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/Untitled-2.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Copyright - http://www.patternofsociety.com" title="Pattern of Society - 01" /></p><br /><p>&#8220;Famous Boys AND How They became Great Men&#8221;</p>
<p>Für mich waren Krawatten immer irgendwie ein schwieriges Thema. Im Sinne von &#8220;Man möchte sich nicht verstellen und auch nicht älter machen, als man ist.&#8221; und wohl fühlen wäre auch noch ganz nett. So bin ich über den Blog von Andreas Gerads alias <a href="http://stilmagazin.com" title="Stilmagazin" target="_blank">Stilmagazin</a> auf den Krawattenhersteller <a href="http://www.patternofsociety.com/" title="pattern of society" target="_blank">Pattern of Society</a> und die Inhaberin Gisa Klement gestoßen und war vom Auftritt erstmal positiv überrascht. Ein deutsches Unternehmen, dass nach außen hin viel Jugend und Geschmack beweist und auf eher unkonventionelle Art Liebe zum Detail vermittelt. Das <a href="http://www.patternofsociety.com/collection/" title="Lookbook" target="_blank">Lookbook</a> sagt da wohl mehr aus.</p>
<div id="attachment_191" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px"><a href="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/DSC0191.jpg"><img src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/DSC0191.jpg" alt="" title="Pattern of Society - 02" width="1024" height="685" class="size-full wp-image-191" /></a><p class="wp-caption-text">CC BY-NC-SA 2.0 - http://cr0ss.org</p></div>
<p>Bei sowas bin ich gern mal mit dabei und habe mich für die bevorstehende Hochzeit in der Famile eingedeckt. Schnelle Kaufabwicklung und nachvollziehbarer Preis für überzeugende Arbeit, gutes Zeichen. Da hab ich mich beim Klingeln der Postbotin gefreut, wie ein kleiner Junge zu Weihnachten. Online Unternehmen haben in letzter Zeit definitiv nicht geschlafen. Zwei stabile Schachteln mit dem Firmennamen in großen Lettern bedruckt, darunter in hübschem Geschenkpapier eingewickelt die sauber gefalteten Krawatten. Jeweils mit einem Abzug der <a href="http://www.patternofsociety.com/product/" title="Produktbeschreibung" target="_blank">Produktbeschreibung</a> und einer Visitenkarte zum weitergeben. Gutes Zeichen.</p>
<div id="attachment_204" class="wp-caption alignnone" style="width: 818px"><a href="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/Untitled-11.jpg"><img src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/05/Untitled-11.jpg" alt="" title="Pattern of Society - 04" width="808" height="422" class="size-full wp-image-204" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright - http://www.patternofsociety.com</p></div>
<p>&#8220;Einmal klassisch einmal ausgefallen, bitte&#8221; war mein Kredo und entgegen meiner Erwartungen fühle ich mich mit dem klassischen Karomuster doch sehr wohl. Die verarbeitete Baumwolle erlaubt ein sauberes Binden und durch das eingearbeitete Rosshaar fallen beide Krawatten Schnurrgerade. Vorallem aber das Kontrast Endteil, dass beim Tragen gelegentlich ersichtlich wird macht Pattern of Society aus und mich als Kunden zufrieden.</p>
<p>Mit den knapp 60€ pro Krawatte schlägt diese doch ganz schön zu Buche, doch werden sie bei mir nicht im Schrank versauern.</p>
<p>Artikelbild Copyright <a href="http://patternofsociety.com/" title="http://patternofsociety.com/" target="_blank">http://patternofsociety.com/</a></p>
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		<title>Vinyl ist tot</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 21:46:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/04/4fabf0446b8b11e1b9f1123138140926_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="instagr.am auch" title="Vinyl ist tot" /></p><br />Die älteren von euch werden sich vielleicht noch dunkel erinnern, wie es damals zu Hause war. Ich hatte damals das Glück in einem Haushalt aufzuwachsen, der den aufpochenden &#8216;digitalen Medien&#8217; relativ fern war und in der es ganz üblich war eine Zeitung zu durchstöbern oder ein Buch zu lesen. Obwohl aus mir ein Vorzeigeexemplar der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/04/4fabf0446b8b11e1b9f1123138140926_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="instagr.am auch" title="Vinyl ist tot" /></p><br /><p>Die älteren von euch werden sich vielleicht noch dunkel erinnern, wie es damals zu Hause war. Ich hatte damals das Glück in einem Haushalt aufzuwachsen, der den aufpochenden &#8216;digitalen Medien&#8217; relativ fern war und in der es ganz üblich war eine Zeitung zu durchstöbern oder ein Buch zu lesen. Obwohl aus mir ein Vorzeigeexemplar der Digital Natives geworden ist, schwelge ich nach einem Glas Rotwein schnell mal in Nostalgie.</p>
<p>Die Haltung zu Kultur hat sich, genau wie die Medien, verändert. Das ist erst einmal nicht viel mehr als eine These. Medien waren früher etwas greifbares, wie die Zeitungen im Wohnzimmer unserer Eltern, in denen wir blättern konnten um uns die Zeit zu vertreiben. Ein haptisches Sammelsurium von Wissen und Kultur, das heute in den technischen Weiten verschmilzt und in digitaler Form das Internet schafft. Das Internet hingegen bietet Rückzugsmöglichkeiten für jede Ausschreitung kultureller Entfaltung und Persönlichkeitsfindung. Wir finden die Informationen heute in völlig neuen Kanälen und auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Den vergangenen Tagen nach zu trauern, nur weil alles was alt ist, auch irgendwie Indi und deshalb total hip ist, ist auch nur Heuchelei. Rückblickend waren Nischenkulturen und alternative Szenen vor der Technisierung genau so präsent, wie heute. Der Zugriff für Aussenstehende war jedoch durch Auftreten und Erscheinung sehr limitiert.</p>
<p>Mit der Revolution des täglichen Lebens hat sich auch die Wahrnehmung von Kultur verändert. Nicht die Szenekultur bereitet mir Sorgen, die gängigen Formen sind die, denen wir scheinbar weniger Beachtung schenken, als sie verdienen. Das Stichwort ist Filterbubble. Wir vergessen das stöbern. Eine Zeitung aufschlagen und sich in dem verlieren, was man neues entdecken kann. Statt dessen lesen wir die Zusammenfassung auf Wikipedia, vorgekaut, gefiltert und fürs Mittelmaß verträglich. Technischer Fortschritt bestimmt mein Leben und auch Medienkonzerne verstehen langsam, dass sie Schritt halten müssen um ihre Kunden weiter an sich zu binden. Ich weiß einfach nicht, ob ich mir eine wertende Aussage erlauben darf.</p>
<p>Ich fange damit an, was ich sicher sagen kann. Meine Generation lebt, liebt und arbeitet im Netz und das ist auch gut so. Wir kommunizieren auf vielen Schichten mit Menschen, denen wir in einem anderen Zeitalter nie begegnet wären. Die Wirkung eines Menschen ist nicht länger an seine äußere Erscheinung gebunden. Wir erschaffen uns als eine metaphysische Erscheinung, bezeichnet durch die Texte die wir verfassen. Ein liberaleres Umgehen mit einander gab es in keinem Zeitalter der Geschichte zuvor. Unser natürliches Umfeld versucht Schritt zu halten und erschuf so die Möglichkeiten eines erfüllten Lebens im Internet. Unser tägliches Leben, unser reales Umfeld und unsere virtuelle Erscheinung verschmelzen immer weiter. Meine tägliche Kommunikation ohne Facebook, meine politische Aktivität ohne Bloggs, meine Zeitplanung ohne online synchronisierte Kalender und mein Studium ohne Datenbanken sind für mich kaum noch vorstellbar.</p>
<p>Wir sind schrecklich faul geworden. Wir schaffen immer wieder neue Technologien, die uns das Leben erleichtern. Wir lassen uns die Zeit von unseren Handys einteilen, stellen unseren Alltag zur Schau, lesen Feeds, die auf uns zu geschnitten sind und nehmen Informationen von der Hand in den Mund. Das hier ist vielleicht nicht viel mehr als ein Appell. Vergesst nicht, wie es ist, etwas neues zu entdecken. Denkt gelegentlich mal daran, wie es war, von einer Geschichte gefesselt zu werden. Träumt doch auch mal wieder vom träumen.</p>
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		<title>Kunst oder Kopf &#8211; Guillotine teilt das Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 21:56:07 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="573" height="463" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-23.52.30.png" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Die Guillotine" title="Die Guillotine" /></p><br /><p>Der ganze Wahnsinn mit dem Bloggen musste in den letzten Wochen aus leider viel zu privaten Gründen etwas zurück stecken, doch wenn ich langatmige Diskussionen in Sozialen Netzwerken und Foren führe, bringt mich das meistens schnell wieder auf diese Seite.</p>
<p>So auch dieses mal, als ein guter Freund mich auf die Facebookseite eines Berliner Künstler Duos (Iman Rezai und Rouven Materne) aufmerksam machte, die sich eine farbenfrohe Guillotine gebaut haben und auf ihrer Website der Netzgemeinde eine Abstimmung eröffneten, ob ein Schaf darunter sein Haupt verlieren solle. Das ist <a href="http://www.die-guillotine.com/" title="die-guillotine" target="_blank">die-guillotine</a>. Durch ein sehr psychedelisch wirkendes Video des Auslösenden Fallbeils in einer nahezu endlosen Wiederholungsschleife provozierten die beiden Künstler nicht zuletzt und erschufen den Eindruck, dass es ihnen an Zurechnungsfähigkeit fehle. Doch die Tragweite hatten die Beiden sehr wohl berücksichtigt, lediglich die Zuschauer wussten nicht recht wie ihnen geschieht, so haben bis heute mehr als 300.000 Internetnutzer über das Leben des Schafes abgestimmt. Kunst soll uns bewegen, uns in Aufruhr versetzen und uns zum Nachdenken bringen, so ist &#8220;Die Guillotine&#8221; ein Meisterwerk des viralen Marketing und gleichwohl ein provokatives Bild unserer aktuellen Gesellschaft. Das Stichwort ist Freiheit. Wer sich eingehend mit dem Thema beschäftigt kommt am Ende darauf, dass es um die Ausübung von Macht über einen schwächeren geht. Ob das Schaf am Ende stirbt oder nicht, die Kunst möchte bewegen und nachdenklich machen. Der Kern ist, dass wir nicht das Recht haben über das Leben eines anderen zu bestimmen. </p>
<p>„Es steht für eine Gesellschaft, die ihren Gräueltaten den Anstrich von Humanität geben möchte“ (Rouven Materne, Student, Universität der Künste)</p>
<p>Wir leben in einer Welt in der durch demokratische Legitimation Kriege gegen Nationen und Bevölkerungsgruppen geführt werden können, ohne zu hinterfragen, ob dies moralisch vertretbar ist, was mir in diesem Zusammenhang bereits als eine verabscheuungswürdige Formulierung bitter aufstößt. Wie kommen wir zu der unverantwortlichen Haltung entscheiden zu wollen, ob ein anderer lebt oder bald nicht mehr lebt? Denkt drüber nach, nehmt euch die Zeit.</p>
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		<title>30 Silberlinge</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 21:51:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="425" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/6857345661_e23077fa26_b-640x425.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Stop Acta" title="30Silberlinge" /></p><br />Verrat, das ist wonach die derzeit Seeluft der nationalen und internationalen Politik für mich stinkt. Die Verpflichtung gegenüber dem Volke, dem Bürger und dem Staate scheint nicht mehr so fest in den Herzen zu schlagen, wie es für einen Vertreter, wie es für die Legislative nötig wäre. Ursprünglich wollte ich mich hier ACTA bezüglich erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="425" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/6857345661_e23077fa26_b-640x425.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Stop Acta" title="30Silberlinge" /></p><br /><p>Verrat, das ist wonach die derzeit Seeluft der nationalen und internationalen Politik für mich stinkt. Die Verpflichtung gegenüber dem Volke, dem Bürger und dem Staate scheint nicht mehr so fest in den Herzen zu schlagen, wie es für einen Vertreter, wie es für die Legislative nötig wäre. Ursprünglich wollte ich mich hier ACTA bezüglich erst einmal zurück halten, doch wer das klein gedruckte gelesen hat, kennt meine Haltung ja sowieso. </p>
<p>Was ist nur aus den charismatischen Politikern geworden, die sich getraut haben etwas zu ändern. Der Tenor der deutschen Politik ist abwarten. Möglichst flexibel bleiben und sich nicht auf eine feste Richtung einigen wird ja längst nicht nur von unserer hoch verehrten Bundeskanzlerin praktiziert. Wer riskiert schon gern seine Position, es liegt doch in der Natur der Sache, dass ein Mensch des Volkes nur nach mehr Macht strebt, sein Netz ausbreiten kann. Schön ist es da doch, jeden Tag neue Meldungen von deutschen Politikern herein zu bekommen, die mir nur erneut beweisen, dass der Protest gefruchtet hat. Wenn liberale Politiker, Datenschutzbeauftragte und Regierungsberater sich äußern, dass die Sache mit ACTA ja doch noch nicht so ganz durchdacht sei und man diese auch schon vor langer Zeit kritisiert haben möchte, ist das mehr als ein leichtes Stechen in der Magengegend und ein Unwohlsein, das mich durchfährt.</p>
<p>Da hat sich wieder mal ein hochrangiger Politiker von seinem per Handschlag zugesicherten Platz an der Lobby Spitze oder im Betriebsrat eines internationalen Konzerns verabschieden müssen, denn Massenmedien, genau wie Öl, sind ein lukratives Geschäft. Die Überwachungsmöglichkeiten und der Generalverdacht, beides ja geliebte Themen, sind eher ein nützliches Nebenprodukt bei der Absicherung der privaten Zukunft, im Endeffekt also der eigenen Macht. </p>
<p>Nicht so ärgerlich für die Contentmafia, wie sich der ein oder andere Freizeitstraßenkämpfer denkt. Zwar hatte man vermutlich gehofft ACTA ohne große Aufmerksamkeit des Proletariats durch zu schmuggeln, doch stehen dafür noch eine Handvoll Gelegenheiten an. Vergesst nicht, die besten Gesetze bringt man während der WM zur Abstimmung. Wer hat da schon Zeit für Politik. Verschließt nicht wieder eure Augen, sondern bleibt wachsam. Wir haben es nur heraus gezögert.</p>
<p>Artikelbild &#8211; CC BY-NC-SA 2.0 by <a href="http://www.flickr.com/photos/double-h90/" title="Obstschale" target="_blank">Obstschale</a> via <a href="http://www.flickr.com/photos/double-h90/6857345661/" title="Stop ACTA" target="_blank">Flickr</a></p>
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		<title>Sandkastenfreunde</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 19:09:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/2df68888191011e1a87612313804ec91_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Sandkastenfreunde" title="Sandkastenfreunde" /></p><br />Erwachsen sein, heißt das kein Kind mehr sein zu dürfen? Kind sein heißt Fehler machen, leben, genießen, spielen und lachen. Ich fürchte, ich habe begonnen das Leben zu ernst zu nehmen, habe zu früh gelernt bitte und danke zu sagen oder wie man eine Krawatte bindet. Dabei war erwachsen immer so final für mich. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/2df68888191011e1a87612313804ec91_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Sandkastenfreunde" title="Sandkastenfreunde" /></p><br /><p>Erwachsen sein, heißt das kein Kind mehr sein zu dürfen? Kind sein heißt Fehler machen, leben, genießen, spielen und lachen. Ich fürchte, ich habe begonnen das Leben zu ernst zu nehmen, habe zu früh gelernt bitte und danke zu sagen oder wie man eine Krawatte bindet. Dabei war erwachsen immer so final für mich. Ich habe noch Fußball gegen eine Wand gespielt, habe bei den Nachbarskindern geklingelt um zu spielen und keine SMS geschrieben, habe Schnitzen gelernt und bin Abends viel zu spät nach Haus gekommen. Doch muten wir unserer Gesellschaft vielleicht zu viel Ernst zu. Zweite Fremdsprache in der ersten Klasse, Leistungsdruck, Turboabi, Internationale Studiengänge und das ist erst der Anfang.</p>
<p>Mit ihrer derzeitigen Orientierung ist unsere Bildungsgesellschaft nicht länger darauf ausgerichtet zukünftige Denker oder, oh weh, gar Dichter hervor zu bringen, sondern auf Leistung zu drillen, gegen Erfolgsdruck abzuhärten und das Versagen zu trainieren. Viel zu früh verbieten wir unseren Kindern zu wachsen, an sich selbst und ihren Herausforderungen. Ich habe Angst, Angst davor dazu bei zu tragen, eine solche Perversion zu fördern.</p>
<p>Es ist jedes Mal ernst, wenn man ein neues Kapitel in seinem Leben aufschlägt. Wir fangen schon in der Grundschule als einer von den Kleinen an. Man muss sich nunmal durchbeißen, Verantwortung übernehmen und sich selbst etwas beweisen. Daran wird sich im Leben nichts ändern, die Herausforderungen sind andere, doch die größeren Kinder werden immer da sein und dich auf die Probe stellen. Die wenigsten gewinnen beim ersten Mal.</p>
<p>Wir stellen uns selbst im Leben schon oft genug auf die Probe, da müssen wir es uns nicht auch noch schwer machen. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.</p>
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		<title>Good Fucking Design Advice</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:29:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="644" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/GoodFuckinDesignAdvice1-640x644.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="GoodFuckinDesignAdvice1" title="GoodFuckinDesignAdvice1" /></p><br />Pay attention to fucking everything ist mehr als nur eine Werbebotschaft. Good Fucking Design Advice ist ein Projekt der amerikanischen Designer Brian Buirge und Jason Bacher, das durch seine unbestechliche Ehrlichkeit antreiben und motivieren soll. Fucking collaborate. Arbeitet verdammt noch mal zusammen. Gibt es überhaupt eine klarer Formulierung? Ich musste es natürlich haben, mein eigenes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="644" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/GoodFuckinDesignAdvice1-640x644.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="GoodFuckinDesignAdvice1" title="GoodFuckinDesignAdvice1" /></p><br /><p>Pay attention to <em>fucking</em> everything ist mehr als nur eine Werbebotschaft. <a href="http://goodfuckingdesignadvice.com/" title="http://goodfuckingdesignadvice.com/" target="_blank">Good Fucking Design Advice</a> ist ein Projekt der amerikanischen Designer Brian Buirge und Jason Bacher, das durch seine unbestechliche Ehrlichkeit antreiben und motivieren soll. Fucking collaborate. Arbeitet verdammt noch mal zusammen. Gibt es überhaupt eine klarer Formulierung?</p>
<div id="attachment_122" class="wp-caption alignnone" style="width: 632px"><a href="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/work-mug-002.jpg"><img src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/work-mug-002.jpg" alt="" title="GoodFuckingDesignAdvice2" width="622" height="622" class="size-full wp-image-122" /></a><p class="wp-caption-text">copyright http://goodfuckingdesignadvice.com/ - all rights reserved</p></div>
<p>Ich musste es natürlich haben, mein eigenes motivational und ich bin wirklich positiv überrascht. Es scheint, als hätten die Jungs verstanden. Mich erwartete ein, im Siebdruckverfahren handgefertigtes, Plakat mit ausreichend F*** Worten um meiner Arbeit und mir selbst treu zu bleiben.</p>
<div id="attachment_124" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a href="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/img_26.jpg"><img src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/02/img_26.jpg" alt="" title="GoodFuckingDesignAdvice3" width="620" height="381" class="size-full wp-image-124" /></a><p class="wp-caption-text">copyright http://goodfuckingdesignadvice.com/ - all rights reserved</p></div>
<p>Pay attention to <em>fucking</em> Detail. Es sagt mach deine Arbeit, so gut du kannst, du bist erst fertig, wenn du selbst zufrieden bist und leb dein verdammtes Leben. Jeder von uns braucht gelegentlich so einen Anstoß.</p>
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		<title>Datenmüll</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:26:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/6913fa593874413d8a7264dfc5e63b02_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Datenmuell" title="Datenmuell" /></p><br />&#8220;Ach, wir haben einen Spacko hier.&#8221; Was man sich nicht alles anhören muss. So richtig stimmt es deswegen aber auch noch nicht. Spackeria, das heißt Datenschutz kritisch sehen. Die Mitbegründerin Julia Schramm sagte im Spiegel Interview frei interpretiert, wir hätten die Kontrolle über unsere Daten verloren. Unser soziales Leben wird mit jedem Atemzug engmaschiger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/6913fa593874413d8a7264dfc5e63b02_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Datenmuell" title="Datenmuell" /></p><br /><p>&#8220;Ach, wir haben einen Spacko hier.&#8221; Was man sich nicht alles anhören muss. So richtig stimmt es deswegen aber auch noch nicht. Spackeria, das heißt Datenschutz kritisch sehen. Die Mitbegründerin Julia Schramm sagte im <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,749831,00.html" title="Spiegel Interview mit Julia Schramm">Spiegel Interview</a> frei interpretiert, wir hätten die Kontrolle über unsere Daten verloren. Unser soziales Leben wird mit jedem Atemzug engmaschiger und findet längst schon zu einem Großteil im Internet statt. Den Aufwand zu betreiben und all unsere Daten zu schützen sei für keinen von uns noch tragbar.</p>
<p>Lange Zeit war ich mehr als Stolz darauf, dass ich nur schwer über die großen Suchmaschinen zu finden war und dass niemand Pseudonym und Meldenamen in Verbindung bringen kann, doch spätestens mit Anmeldung diverser Domains war das auch vorbei. Jetzt kämpfe ich mich durch Hotlines und Warteschleifen, dass zumindest nicht ganz so private Daten in whois Abfragen auffindbar sind. Zumindest unter dem Gesichtspunkt kann ich ihr zustimmen. Der Aufwand die Anonymität zu betreiben ist kaum zu vergleichen, doch steht er in einer Relation zum Ertrag?</p>
<p>Bewegungsprofile über Gowalla, Foursquare, Path und viele mehr. Personalisierte Suchergebnisse bei Google Anfragen. Mit Facebook unterwegs, statt mit Freunden. Wir hinterlassen eine Datenspur im Internet, die die wenigsten von uns einschätzen können. Was kann ein Konzern mit der Gesamtheit meiner Daten tun und was ist mein Datensatz wert? Aber so wissen meine Freunde immer, wo ich bin! Wie klingt personalisierte Werbung für dich? Was hältst du davon, dass für jeden öffentlich ist, was du für Gewohnheiten hast und wo du dich regelmäßig zu welcher Uhrzeit aufhältst? Nimmt man Worte wie staatliche Überwachung und gläserner Bürger in den Mund, kommen aus der gemäßigten Mittelschicht oft Worte wie &#8220;paranoid&#8221; und &#8220;Anarchist&#8221; als Antwort zurück.</p>
<p>Paranoid, vielleicht nicht, aber ein gesundes Misstrauen gegenüber Einrichtungen und Organisationen denen etwas daran liegt stets zu wissen, was ich tue. Beim Datenmarkt handelt es sich um eine Entwicklung, die wir Nutzer nicht mehr zu stoppen vermögen, doch müssen wir uns darüber bewusst werden, was wir der ganzen Welt preisgeben möchten und was eigentlich nur einen engen Kreis etwas angeht. Wie wäre es denn nächstes Mal einfach mit einem persönlichen Treffen?</p>
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		<title>Rudel gucken</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cr0ss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/02846fa6c5c24591a42a5f74dd1aae68_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Sandkastenfreunde" title="Sandkastenfreunde" /></p><br />&#8220;Wir sind alle Individuen&#8221; oder warum anders sein doch nur ganz normal ist. Aus einem einfach etwas aufgedrehten Tag sollte mehr werden und so wäre Oscar Wilde sicher stolz auf uns, dass wir in seinem Gedenken die Abgründe des Miteinander betrachteten und dennoch lebendig aus der Sache raus kamen. Es geht um Mode, um Kultur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="612" height="612" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/02846fa6c5c24591a42a5f74dd1aae68_7.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Sandkastenfreunde" title="Sandkastenfreunde" /></p><br /><p>&#8220;Wir sind alle Individuen&#8221; oder warum anders sein doch nur ganz normal ist. Aus einem einfach etwas aufgedrehten Tag sollte mehr werden und so wäre Oscar Wilde sicher stolz auf uns, dass wir in seinem Gedenken die Abgründe des Miteinander betrachteten und dennoch lebendig aus der Sache raus kamen. Es geht um Mode, um Kultur, um Uns, um Alternativen und auch irgendwie ein bisschen um Freiheit.</p>
<p>Freiheit, das hieß für mich schon immer zu bestimmen, wer ich bin. Ich kann auf die Straße gehen, die löchrige Jeans, ihrer Form nicht gerecht werdend, mit stilistischem Engagement tragen, einen Dreck auf das Leben geben und mich mit den Menschen umgeben, die, ähnlich wie ich es tue, eine eher komplizierte Ansicht zu Begriffen wie &#8220;politisch korrekt&#8221; und &#8220;staatlicher Macht&#8221; hegen. Aber an anderen Tagen das Hemd bügeln, die Schuhe putzen und einen Windsor binden. Wichtig ist, ich entscheide, was ich tue. Doch wackelt diese Anschauung. Gibt es noch eine alternative Szene? Gibt es noch freie Entfaltung oder wollen wir anders sein um aufgenommen zu werden.</p>
<p>Aktuell sind es wieder einmal die Tage des Hipster. Ja verdammt, einer muss es doch mal schreiben, auch wenn das Internet sie gerne weg redet. Blicken wir dann doch einmal auf, sehen wir nur noch zu enge Hosen und zu große Brillen. Hipster wurde mir als Modeerscheinung unserer Zeit erklärt, die &#8220;einfach an jedem gut aussieht&#8221;. Das war das erste Mal, dass ich dieser Subkultur einen Gedanken widmete. Menschen, die eine intellektuelle Randgruppe der Neuzeit bilden wollen und versuchen sich von der Masse abzukapseln. Ob nun durch alternatives Auftreten oder Einstellung mit einem Stil für jedermann. Anders sein um akzeptiert zu werden, alternativ sein um dazu zu gehören, verrückt sein um in die Gruppe aufgenommen zu werden, je hipper, desto besser.</p>
<p>Was ist nur aus der Zeit geworden, als Frauen noch hübsch und Männer noch stilvoll waren. Wo nicht wichtig war, wer dem Stil voran geht, welches politische Statement hinter einem Kleidungsstück oder einer Marke steht und vielleicht am wichtigsten, wo ein Produkt seinen Preis Wert war. Auch die entgegengesetzte Strömung ist kritisch zu betrachten. Markenabsolutismus. Die neuen Größen, Namen wie Abercrombie oder Burberry, die in aller Munde sind, klassisches Design zu Preisen verkaufen, die der Qualität der Ware nicht entsprechen und trotzdem mehr Umsatz denn je machen. Kein Produktmerkmal scheint mir im vergangenen Jahr so oft gefälscht worden zu sein, wie das Check Muster und klares Markenzeichen der nun massenkonformen Hofmarke des britischen Königshauses. Doch die Schafe folgen der Herde. Design soll massenkonform sein, individuelle Mode verkauft sich nicht, der Eindruck von Individualität ist viel kostengünstiger zu erschaffen und auch nicht so langlebig wie wahre Kunst.</p>
<p>Keiner von uns kann sich noch unbeeinflusst von der massenkulturellen Häresie am Individualismus frei entfalten. Ist dir das erst einmal klar, hast du zumindest gelegentlich die Chance, du selbst zu sein.</p>
<p>Tagged: <a href="http://adianantilles.tumblr.com/" title="AdianAntilles" target="_blank">AdianAntilles</a></p>
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		<title>Hands on: Hardgraft</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cr0ss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="428" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0277-640x428.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Hardgraft_1" title="Hardgraft_1" /></p><br />Hands on &#8211; seit einigen Wochen bin ich zwangsläufig auf der Suche nach etwas Schutz. Schutz für meinen neuen Helfer während des Studiums. Vorlesungsskripte, Notizen, Mails, Stundenpläne, alles was ich immer dabei haben muss. Fündig wurde ich bei dem Schweizer Unternehmen hardgraft, die hauptsächlich mit Wolle und Leder arbeiten. Gefilzte Wolle war nie mein Fall, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="428" src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0277-640x428.jpg" class="attachment-featured-image wp-post-image" alt="Hardgraft_1" title="Hardgraft_1" /></p><br /><p>Hands on &#8211; seit einigen Wochen bin ich zwangsläufig auf der Suche nach etwas Schutz. Schutz für meinen neuen Helfer während des Studiums. Vorlesungsskripte, Notizen, Mails, Stundenpläne, alles was ich immer dabei haben muss. Fündig wurde ich bei dem Schweizer Unternehmen <a href="http://hardgraft.com/" title="hardgraft" target="_blank">hardgraft</a>, die hauptsächlich mit Wolle und Leder arbeiten. Gefilzte Wolle war nie mein Fall, doch mit dem <a href="http://www.hardgraft.com/products/tiltipadcase-allgrey" title="Tilt iPad Case" target="_blank">Tilt iPad Case</a> haben die beiden Designer aus Großbritannien und Österreich etwas wirklich formschönes geschaffen.</p>
<p>Etwas überrascht war ich, als auf den annehmbaren Preis von 89€ noch einmal fast 20% Steuern aufgeschlagen wurden, wo Ausfuhrlieferungen in dritte Länder in Österreich meines Wissens doch steuerbefreit sind. Wer in diesem Fall was bekommt, wird aus der Website leider auch nicht ganz klar ersichtlich, doch ankreiden möchte ich das niemandem. Um so positiver fiel der erste Eindruck aus, als mir der UPS Bote das Paket überreichte. Unter der braunen Standard Verpackung fand sich eine weitere Schicht Papier. In elegantem schwarz wurde die Hülle geschützt und vermittelte dem Empfänger ein klares Bild von Qualität und Handarbeit.</p>
<p><a href="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0258.jpg"><img src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0258.jpg" alt="" title="Hardgraft_2" width="1024" height="685" class="alignnone size-full wp-image-52" /></a></p>
<p>Im Praxistest war vor allem entscheidend, dass man in einer bequemen Position schreiben kann. Gerade auf den kurzen Tischen in Hörsälen ist wenig Platz für die Auflage der Arme. So sollte die Hülle leicht nachgeben und das Tablett dennoch sicher auf dem Tisch halten. Beides überzeugte direkt, es gab nur ein Problem. Durch die zwar sehr sichere Haltung aus Nappaleder sitzt das iPad gut geschützt in der Hülle, an den Lautlos/&#8221;rotation Lock&#8221; Schalter ist jedoch kein heran kommen mehr. Memo an mich selbst, vor der nächsten Vorlesung auf Lautlos umschalten.</p>
<p>Auch im privaten Umgang überzeugt das Tilt Case durch seinen robusten Aufbau, die schlichte Eleganz und die Funktionalität. Das iPad steht in zwei angenehmen Positionen zum Lesen und Anschauen von Videos und liegt zusätzlich noch angenehm in der Hand.</p>
<p><a href="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/1_DSC0267.jpg"><img src="http://cr0ss.org/wp-content/uploads/2012/01/1_DSC0267.jpg" alt="" title="Hardgraft_3" width="1024" height="685" class="alignnone size-full wp-image-57" /></a></p>
<p>Alles in Allem halte ich das Hardgraft Projekt für ein sehr spannendes, das man weiter im Auge behalten sollte. Durch geringe Stückzahl, Handarbeit und wundervoll durchdachtes Design wird der stolze Preis mehr als gerechtfertigt, auch wenn die Absatzwege möglicherweise überdacht werden müssen Da die Lieferung durch UPS doch sehr schleppend voran ging.</p>
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